glücksspielsucht
In Deutschland sind über 2% aller Menschen von einer Glücksspielsucht betroffen. Auf die Bevölkerung hochgerechnet sind das ca. 1,2 Millionen Personen. Trotz dessen wird diese Problematik weitgehend stillgeschwiegen. Nun hat der Kurzfilm „Schlaflos“ das Lotto und damit einhergehende Gefühle erfolgreich porträtieren können. Durch die Darstellung eines Lottogewinns wird der kritische Moment eines Abstiegs in die Spielsucht dargestellt. „Schlaflos“ bringt diese Thematik also an eine breitere Masse – und erledigt damit eine Arbeit, welche von anderen Institutionen seit Jahren verschlafen wird.
Trivia:
Mehr als 1% der Weltweiten Bevölkerung ist spielsüchtig, also über 80 Millionen Betroffene. Eine einheitliche Lösung steht nicht in Aussicht.
Spielautomaten gelten als besonders Suchtfördernd. Durch elektronische Anreize wird die Dopamin-Ausschüttung stärker als sonst betroffen.
Australien weist weltweit die höchsten Verluste pro Kopf / Jahr auf. Im Schnitt verlieren Australier mehrere 1000 Euro pro Jahr.
- Prozentsatz der Rückfälle im ersten Jahr 20%
- Erfolgsquote der Therapie 30%
